KI-gestützter Journalismus für die Zukunft
Vertiefende Schulungen für Medienschaffende, die maschinelles Lernen und Automatisierung in ihre tägliche Arbeit einbinden wollen – ohne dabei die journalistische Integrität zu verlieren.
Was unsere Herangehensweise auszeichnet
Wir verbinden journalistische Ethik mit technologischer Kompetenz. Die Inhalte entstehen aus echter Redaktionserfahrung – nicht aus theoretischen Konzepten.
Praxisnahe Methoden
Unsere Schulungen basieren auf tatsächlichen Arbeitsabläufen aus Nachrichtenredaktionen. Sie lernen Techniken, die sich direkt in Ihre bestehenden Prozesse einfügen lassen.
Kritische Perspektive
Wir vermitteln nicht nur technisches Wissen, sondern auch ein Bewusstsein für die ethischen Herausforderungen beim Einsatz von KI in der Berichterstattung.
Langfristige Begleitung
Nach Abschluss eines Programms stehen wir weiterhin für Fragen zur Verfügung. Gerade in einem sich schnell entwickelnden Feld ist kontinuierlicher Austausch wichtig.
Wie KI Ihre Arbeitsweise erweitern kann
Künstliche Intelligenz verändert, wie Informationen gefunden, geprüft und aufbereitet werden. Für Journalisten bedeutet das neue Möglichkeiten – aber auch neue Verantwortung.
Recherche beschleunigen
Große Datenmengen lassen sich mit KI-Tools schneller durchsuchen. Das verschafft mehr Zeit für die eigentliche journalistische Arbeit: analysieren, einordnen, nachfragen.
Fakten überprüfen
Automatisierte Systeme können bei der Verifikation unterstützen. Sie ersetzen nicht das menschliche Urteil, aber sie helfen, Ungereimtheiten früher zu erkennen.
Inhalte personalisieren
Algorithmen ermöglichen es, Geschichten zielgruppenspezifisch aufzubereiten. Dabei bleibt die Frage entscheidend: Wie viel Anpassung ist sinnvoll, ohne Filterblasen zu verstärken?
Wo KI bereits in Redaktionen eingesetzt wird
Die folgenden Beispiele zeigen, wie verschiedene Medienhäuser maschinelles Lernen nutzen – mit unterschiedlichem Erfolg und unterschiedlichen Lehren.
Automatisierte Berichterstattung
Nachrichtenagenturen generieren Börsenmeldungen oder Sportergebnisse mittels Textautomatisierung. Die Herausforderung liegt darin, einen Stil zu wahren, der nicht maschinell klingt.
Investigative Datenanalyse
Muster in öffentlichen Datensätzen können Hinweise auf Missstände liefern. KI hilft, diese Muster zu identifizieren – die Bewertung bleibt aber journalistische Aufgabe.
Transkription und Übersetzung
Interviews lassen sich automatisch verschriftlichen, fremdsprachige Quellen übersetzen. Das spart Zeit, erfordert aber immer eine Nachkontrolle – vor allem bei sensiblen Themen.
Themenerkennung und -bewertung
Welche Geschichten finden Resonanz? Algorithmen analysieren Engagement-Daten. Das kann die Redaktionsplanung unterstützen, darf sie aber nicht bestimmen.
Erfahrungen von Teilnehmenden
Lennart Voss
Freier Journalist, HamburgDie Schulung hat mir geholfen, meine Recherche effizienter zu gestalten. Ich nutze jetzt Tools, die mir früher zu kompliziert erschienen – und spare dadurch tatsächlich Zeit. Gleichzeitig wurde deutlich, wo man vorsichtig sein muss.
Annika Bergström
Redakteurin bei RegionalzeitungWas mir gut gefallen hat: Es ging nicht darum, KI als Wundermittel zu verkaufen. Stattdessen haben wir konkret besprochen, wo Automatisierung sinnvoll ist und wo sie mehr schadet als nützt. Das war ehrlich und praxisnah.